Schoeller Allibert optimiert Prozess beim Modehändler Peek & Cloppenburg Spezielle Drehstapelbehälter ersetzen Kartonagen

Schoeller Allibert und die Peek & Cloppenburg KG haben gemeinsam den Warenverkehr des Textilhandelsunternehmens effizienter gestaltet. Eine clevere Mehrweg-Verpackungslösung aus Kunststoff ermöglicht automatisches Handling und reduziert die Kosten. Eingesetzt werden die Drehstapelbehälter im Peek & Cloppenburg Logistikzentrum in Reinbek. Gegenüber den früher verwendeten Kartonagen haben die Behälter viele Vorteile.

Peek & Cloppenburg betreibt seit 2009 ein großes Logistikzentrum in Reinbek bei Hamburg. Auf 35.000 Quadratmetern Fläche finden sich Lagereinrichtungen und Förderanlagen auf dem neuesten Stand, die Technik ist hochmodern und zudem umweltverträglich. Im Logistikzentrum werden Textilien zwischengelagert und von dort aus an die Filialen geliefert. Angeschlossen an das Depotlager sind alle Häuser der Unternehmensgruppe.

Zum Verpacken der Kleidung nutzte Peek & Cloppenburg in der Vergangenheit Kartonagen. Dieses Verfahren hatte allerdings diverse Nachteile. Für eine Verarbeitung im automatischen Kleinteilelager und auf der Förderstrecke waren die Kartons nicht geeignet. Beim Auspacken, Kommissionieren und Wiederverpacken der verschlossenen Kartonagen entstand ein hoher Handhabungssaufwand. Dazu kamen durch Feuchtigkeit verursachte Stabilitätsprobleme bei der Stapelung und der enorme Platzbedarf für die Lagerung der leeren Kartons. Außerdem wollte Peek & Cloppenburg durch den Einsatz eines Mehrweg-Systems den Verpackungsmüll reduzieren.

Optimierte Lieferkette

Nach einer gründlichen Analyse vor Ort etablierten die Experten von Schoeller Allibert eine neue Verpackungslösung. Rund 45.000 Drehstapelbehälter aus Kunststoff ersetzten die Kartonagen. Eine Besonderheit ist der durchbrochene Boden, durch den gegebenenfalls Löschwasser ablaufen kann. Damit erfüllen die Behälter die Brandschutzbestimmungen für Logistikzentren. Die Drehstapelbehälter werden allen Kundenanforderungen gerecht. Für das automatische Kleinteilelager sind die Kunststoffverpackungen optimal geeignet, und auch auf der Förderstrecke lassen sie sich automatisch und manuell gut handhaben. Ihr geringes Gewicht und ergonomische Tragegriffe ermöglichen einfachen Gebrauch, darüber hinaus sind sie hygienefreundlich. Auch das zeitaufwendige Verschließen und Öffnen entfällt. Die Behälter benötigen keine Deckel zum Schutz vor Schmutz, denn die Textilien sind foliert.

Für eine drastische Reduzierung des Leergutvolumens sorgt das Prinzip der Drehstapelung: Die  nicht befüllten Behälter können nach einer horizontalen 180 Grad-Drehung ineinander gesetzt werden, was rund 70 % Platzersparnis bedeutet. Peek & Cloppenburg profitiert von mehr Raum im Logistikzentrum und schnelleren Umläufen dank platzsparender Rückführung. Werden befüllte Drehstapelbehälter gestapelt, so sind sie durch ihre äußerst stabile Konstruktion hochbelastbar. Um das Handling zu vereinfachen, wurden Drehstapelbehälter in einer Bicolor-Ausführung gewählt. Die Zweifarbigkeit sorgt für Ordnung und Übersicht am Arbeitsplatz, denn die in- oder aufeinander gestapelten Behälter sind auf einen Blick erkennbar. Auch die Auslieferung an die Filialen auf Paletten und Gitterrollwagen bereitet keine Probleme, die Drehstapelbehälter mit genormten Abmessungen sind für alle Transporthilfsmittel geeignet.

Auch die Umwelt profitiert

Mit der Umstellung auf Drehstapelbehälter leistet Peek & Cloppenburg obendrein einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung. Die extrem langlebigen Mehrwegverpackungen aus Kunststoff vermeiden große Mengen von Verpackungsmüll.

Carsten Scheer, Leiter des Peek & Cloppenburg Logistikzentrums in Reinbek bilanziert: „Die Verpackungslösung von Schoeller Allibert hat unsere Prozesse effizienter gemacht und Kosten reduziert. Die Investition hat sich bereits amortisiert.“

Die Unternehmensgruppe Peek & Cloppenburg KG mit Sitz in Hamburg bildet das Dach für die zwei Handelskonzepte VAN GRAAF und Peek & Cloppenburg. Beide Unternehmen sind in unterschiedlichen Märkten präsent. Peek & Cloppenburg ist in Deutschland mit 25 Filialen in 20 Städten vertreten und damit einer der bedeutendsten Mode-Retailer für die ganze Familie. VAN GRAAF mit Sitz in Wien hat sich erfolgreich in Polen, Tschechien, Ungarn, Österreich und der Schweiz etabliert und betreibt auch einen Online-Shop für den deutschen Markt. (www.vangraaf.com)

Schoeller Allibert ist der weltweite Marktführer bei Mehrweg-Verpackungen aus Kunststoff für Transport und Lagerung. Seit mehr als 60 Jahren optimiert das Unternehmen Lieferketten und reduziert die Logistikkosten seiner Kunden. Typische Einsatzgebiete für die Verpackungslösungen sind die Agrarwirtschaft, die Automobilindustrie, der Einzelhandel, die Lebensmittel- und Getränkeindustrie, die Fertigungsindustrie sowie Pooling-Dienstleistungen. (www.schoellerallibert.de)

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